Produktiv dank Pomodoro Technik? So geht Zeitmanagement in Intervallen

Jeder der mehr in weniger Zeit schaffen will, oder einfach generell produktiver arbeiten will, sollte diesen Beitrag definitv lesen.

Es geht nämlich darum deine Zeit viel effektiver zu nutzen und dabei auch konzentrierter arbeiten zu können.

Klingt interessant, oder?

Dann lass uns loslegen:

Was ist die Pomodoro Technik?

Pomodoro-Technik

Die Pomodoro-Technik (orig. pomodoro technique von italienisch pomodoro = Tomate und englisch technique = Methode, Technik) ist eine Methode des Zeitmanagements, die von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelt wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pomodoro-Technik

Daszu gilt es noch zu sagen, dass diese Technik in Intervallen funktioniert.

Dazu aber jetzt mehr…

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Pomodoro Technik lernen – Schritt-für-Schritt Anleitung

Eiegentlich ist die Strategie recht simpel:

  1. Liste mit allen zu erledigen Aufgaben erstellen
  2. Wecker oder Timer auf 25 Minuten stellen
  3. Aufgabe bis zum klingeln des Timers bearbeiten
  4. 5 Minuten Pause machen und dann erneut den Timer stellen
  5. Nach 4 Pomidori eine längere Pause (15-20 Minuten machen)

Damit ist es auch eigentlich schon getan. Das Prinzip ist wirklich simpel. Probier es einfach mal aus.

Bevor du jetzt aber sofort loslegst, möchte ich dir noch ein paar Dinge ans Herz legen…

Vorbereitung für die Pomidori

Ein wichtiger Punkt ist, dass du deine Aufgaben wirklich gut aufteilst.

Damit du das tun kannst, musst du aber natürlich erstmal alle Aufgaben auflisten.

Deswegen der erste Schritt:

#1 Alle Aufgaben auflisten und nach Wichtigkeit anordnen

Solltest du diese Angewohnheit noch nicht fest in deinen Tagesablauf integriert haben, kann ich dir das nur wärmstens empfehlen.

Mache diesen Schritt entweder ganz am Morgen oder bevor du ins Bett gehst.

Überlege dir, was du an dem Tag alles erledigen willst.

Schreibe alles einfach unsortiert auf und priorisiere dann am Ende.

Hast du eine großes Projekt, solltest du dieses in viele kleine Schritte aufteilen und diese den jeweiligen Zeitabschnitten zuteilen.

In der Praxis kann das Ganze dann so aussehen, dass du in der ersten Zeiteinheit eine Liste erstellst, mit all deinen Aufgaben und diese dann strukturierst.

Diese Gliederung und Planung schafft generell Ordnung in deinem Kopf.

Das solltest du dir aber sowieso angewöhnen, egal ob du dich schlussendlich für die Pomodoro-Technik oder eine andere zeitliche Einteilung entscheidest.

Willst du noch mehr zum Thema Produktivität erfahren, kannst du dir noch meinen Artikel „Arbeitsplatz einrichten“ anschauen, vielleicht ist da für dich noch etwas dabei.

#2 benötigte Zeit einschätzen

Hier kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen, dass es am Anfang in der Tat schwer fällt, einzuschätzen wie lange man für eine Aufgabe braucht.

Man wird einfach mit der Zeit besser. (Ja, das Wortspiel war beabsichtigt)

Ich habe mich schon ziemlich verschätzt, so habe ich dann mal drei Stunden länger gebraucht, als eigentlich geplant, aber das passiert halt.

#3 Zeitblöcke erstellen

Nachdem ich jetzt also weiß, wie lange ich für die aufgelisteten Aufgaben ungefähr benötige, kann ich abschätzen wie viel Zeit ich insgesamt benötige.

Basierend darauf und auf eventuellen Terminen, die du an dem Tag noch hast, kannst du dir jetzt Zeitblöcke schaffen und diese im besten Fall in den Kalendar eintragen.

Damit weißt du dann schonmal, wann du arbeitest, pausierst, isst oder zum Sport fährst.

Dadurch vermeidet man, dass man wichtige Dinge vergisst, oder sich total in der Zeit verschätzt und somit seine Aufgaben nicht schafft.

#4 Aufgaben planen und den richtigen Zeitblöcken zuweisen.

Fast geschafft….

Der letzte Schritt, jetzt geht es daran, die Aufgaben in die Blöcke zu schieben.

Du hast dir ja schon Zeit freigeschaufelt und musst jetzt die Liste einfach nach Wichtigkeit oder Dringlichkeit in diese Blöcke einteilen.

Beansprucht eine Aufgabe mehr als 25 Minuten, musst du diese in kleiner Aspekte aufbrechen.

Eine Aufgabe oder ein Unterpunkt sollte also maximal 25 Minuten dauern.

Andersherum, solltest du Kleinkram in einem Block zusammenfassen.

Damit meine ich konkret, die Beantwortung von Mails, WhatsApp Nachrichten oder Instgram Kommentaren.

Würdest du diese Nachrichten immer beantworten, wenn sie sofort reinkommen, würdest du jedesmal aus deiner Konzentration herausgeworfen werden.

Deswegen möchte ich es nochmal wiederholen, weil es einfach so enorm wichtig ist:

Schalte dein Handy auf Stumm, schalte die Benachrichtigungen aus und schließe alle anderen Ablenkungen, z.B. dein Email Client.

Um jetzt wieder auf den eigentlichen Schritt zurückzukommen:

Blocke dir extra Zeit für den Kleinkram, und lege genau fest, in welchem Block du das erledigen willst.

Fahre dann fort und arbeite deine Aufgabenliste immer weiter ab, bis jede Aufgabe seinen Platz in einem Zeitblock hat.

Umsetzung und Ausführung der Pomodoro Technik

Pomodoro Timer

Hast du jetzt alle Vorbereitungen abgeschlossen, kann es endlich ans Eingemachte gehen.

Da du ja Sachen bereits von deinem Kopf in den Kalendar oder auf Papier gebracht hast, musst du jetzt nicht mehr darüber nachdenken, was zu tun ist.

Du hast ja einen genauen Aktion-Plan und musst diesen jetzt einfach nur ausführen.

Solltest du keinen Timer haben, oder nach was cooleres habe wollen, gibt es kostenlose Apps für Android und iOS und Webseiten, welche es dir erleichtern, deine Zeiten einzuhalten.

Konkret kann ich folgende Apps und Webseiten empfehlen:

Wie macht mich die Pomodoro Technik produktiver?

Indem du dich wirklich auf eine Aufgabe fokussierst und eben nicht tausend verschiedene Dinge gleichzeitig machst.

Das Stichwort ist hier Prokrastination, oder auch Aufschieberritis.

Solltest du trotzdem in einem Pomidori gestört werden (also einer 25 minütige Einheit), halte deinen Timer bei längeren Unterbrechungen an.

Bevor du aber mit einem Pomidori startest, solltest du dein Mail Programm schließen, dein Handy stumm schalten und sonstige Ablenkungen auslöschen.

Außerdem lernst du dich selbst zu disziplinieren. Denn du musst in den dir selbst gesetzten Grenzen arbeiten.

Du lernst damit, eben nicht immer auf deine Handy zu gucken.

Das hat mir persönlich am meisten geholfen, um produktiver zu werden.

Meine Abwandlung

Da ich persönlich eine Weile benötige, um in den „Flow“ zu kommen, also richtig fokussiert bin und einiges an Arbeit schaffe, sind mit die Arbeitszeiten zu kurz.

Ich habe daher meine Blöcke zeitlich verändert und zwar wie folgt…

…meine Arbeitsblöcke sind 90 Minuten lang, hier kann ich also richtig viel Arbeit schaffen und danach bin ich aber echt ausgelaugt und mein Gehirn braucht eine Pause.

Ich nehme mir dann 15-30 Minuten Pause, in der ich etwas esse, trinke oder einfach umherlaufe.

Selten meditiere ich dann noch, um entweder zu entspannen oder kurz vor dem Arbeitsblock schneller in den Fokus zu kommen.

Mit dieser Version fahre ich persönlich sehr gut, für manche mag das aber der falsche Ansatz sein.

Deswegen empfehle ich, erst die 25 Minuten Version zu testen.

Zusammenfassung – Vor- und Nachteile der Pomodoro Technik

Vorteile:

  • Regeneration und die Pausen zum entspannen
  • durch das Aufteilen der Aufgaben, fängt man eher an.
  • Konzentration wird verbessert
  • Produktivität ist deutlich gesteigert.
  • Disziplin wird verbessert

Nachteile:

  • Falls man einmal in Flow ist, kann es einen hierin unterbrechen.

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